Die Zahl von Cyber-Angriffen auf Unternehmen nimmt weiter zu. Besonders mittelständische Betriebe geraten leicht ins wirtschaftliche Straucheln, wenn sie Opfer einer Attacke werden.
Das liegt vor allem an der technischen Unternehmensstruktur. Cyberkriminelle zielen häufig auf Unternehmen ab, die weniger robuste Sicherheitsvorkehrungen haben und möglicherweise als Sprungbrett für Angriffe auf größere Unternehmen oder Kunden dienen können. Mittelständische Unternehmen haben oft begrenzte Ressourcen für die Cybersicherheit. Sie haben möglicherweise weniger Budget, weniger IT-Personal und weniger fortgeschrittene Sicherheitstechnologien. Außerdem arbeiten sie oft eng mit externen Partnern, Lieferanten und Dienstleistern zusammen. Diese Verbindungen können potenzielle Schwachstellen im Cybersicherheitsnetzwerk darstellen.
Wenn eine Cyberattacke eine Arbeitsstruktur erst einmal gestört oder lahmgelegt hat, müssen Gehälter weitergezahlt, Verbindlichkeiten eingehalten und die Behebung von Schäden bezahlt werden. Diese Kosten stellen für mittelständische Unternehmen in den meisten Fällen eine enorme finanzielle Belastung dar.
Wir haben die häufigsten Formen von Cyberangriffen und die Deckung einer entsprechenden Cyberversicherung aufgeführt:
Phishing-Angriffe
Betrügerische oder gefälschte E-Mails führen zum Abzug von vertraulichen Informationen, Zugangsdaten oder Überweisungen.
Eine Cyberversicherung deckt Kosten für forensische Untersuchungen, Benachrichtigungen an Betroffene und mögliche Haftungsansprüche ab.
Ransomware-Angriffe
Nach dem Diebstahl von Daten oder der Zerstörung eines Systems wird für die Wiederherstellung ein Lösegeld verlangt.
Eine Cyberversicherung unterstützt bei der Datenwiederherstellung, deckt forensische Analysen, rechtliche Schritte und gegebenenfalls Lösegeldzahlungen ab.
Denial-of-Service (DoS)-Angriffe
Ihr Netzwerk wird gezielt mit so vielen Anfragen bombardiert, dass das System überlastet oder zusammenbricht.
Eine Cyberversicherung deckt Kosten für die Betriebswiederherstellung und potenzielle Einnahmeverluste während und in Folge des Angriffs ab.
Insider-Bedrohungen
Interne Mitarbeiter veruntreuen Daten oder verursachen vorsätzlich digitale Schäden.
Eine Cyberversicherung bietet finanziellen Schutz bei Verlusten oder Schäden, die durch Mitarbeiter des Unternehmens verursacht werden.
Die Bedrohung durch Cyberangriffe ist durchaus real. Eine hundertprozentige technische Absicherung im Vorfeld gibt es nicht. Schutz-Software und Patches sind in der Regel nicht mehr als eine Reaktion auf neue Schädigungen. Investitionen in Sicherheitslösungen, Schulungen und Sensibilisierung der Mitarbeiter, regelmäßige Aktualisierungen und Patches, die Zusammenarbeit mit externen Sicherheitsexperten und die Überprüfung der Lieferanten- und Partnerbeziehungen auf ihre Sicherheitsstandards sind ein wichtiger und wirkungsvoller Schritt in der Prävention von Cyberattacken.
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